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ABC-INTERVIEW zur Rose Red Miniserie


Sagen Sie uns worüber ROSE RED handelt?

ROSE RED ist eine Spukhaus-Geschichte, eine Art MOBY-DICK-Spukhaus-Geschichte, wenn Sie so wollen. Etwas das groß und angsteinflößend ist und sich im Kopf der Leute festsetzt, wie eine "Spukhaus-Geschichte". In dieser Hinsicht bin ich wie Joyce Reardon (Hauptperson von Rose Red). Ich bin hinter dem Weißen Wal her. Ich werde ihn vielleicht nicht fangen, aber wenn man es erst gar nicht versucht, hat man sowieso keine Chance. Ich würde gerne, dass die Leute ROSE RED als eine der besseren Spukhaus-Geschichten im Kopf behalten.


Wie kam die Idee zustande?

Steven Spielberg kam zu mir und sagte, dass er gerne eine sehr gruselige Spukhaus-Geschichte machen wolle, und fragte mich ob ich sie schreiben würde. Ich spielte schon lange mit dem Gedanken eine Spukhaus-Geschichte zu schreiben. Sie sollte im Winchester-Anwesen in San Jose spielen, wo der Witwe des Winchester-Waffen-Magnaten von einem Medium gesagt wird: "Solange Sie das Haus nicht fertig bauen, bleiben Sie am Leben." Also entscheidet sie sich, dass sie das Haus nie zuende bauen würde und somit niemals sterben würde. Was ich daran mag, ist die Idee eines Hauses, das anfängt sich selbst zu bauen.


Konnte dieses Filmset aufbringen, was in Ihrer Phantasie stattfand?

Es konnte all das aus meiner Phantasie aufbringen, und sogar noch darüber hinaus. Ich hatte die Idee ein paar wirklich freakige Dinge zu machen - Treppen ins Nirgendwo, eine perspektivische Halle, an einer Seite groß an der anderen klein. Ein Raum oder Korridor, der auf dem Kopf steht. Ich hatte enormen Spaß daran solche Dinge in meiner Phantasie zu erfinden. Set-Designer Craig Stearns arbeitete mit uns um all diese Sets zu realisieren, und sie sind fabelhaft.


Wie unterscheidet sich der Dreh einer 6-Stunden-Miniserie von einem zwei-Stunden-Kinofilm?

Ich liebe das Miniserien-Format, weil es dir mehr Raum zum Ausbreiten zur Verfügung stellt. Bei Kinofilmen habe ich immer das Gefühl " Ich stehle alle Handtücher des Hotelzimmers und sitze dann auf dem Koffer um alles reinzubekommen". Wenn man eine Miniserie macht, hat man sehr viel mehr Platz. Es ist der Unterschied zwischen einem Koffer und einem Schrankkoffer. Man hat den Platz für eine ganze Erzähl-Garnitur.


Sagen Sie uns etwas über Ihren Cameo-Auftritt in ROSE RED. Ist das Ihr kleines Hitchcock-Kennzeichen?

Ich glaube es ist eine Art Hitchcock-Kennzeichen. Wie im Stile dieser "Where's Waldo- Wo ist Waldo"-Bücher. Man fragt sich: Wo wird Stephen King auftauchen?


Warum sollte man ROSE RED ansehen?

Eine übersinnliche Story, die hintergründig darüber spricht, wie wir mit unerwarteten und unerklärlichen Dingen in unserem eigenen Leben umgehen. Ich denke diese spezielle Story spricht dieses Thema ganz gut an.


Gibt es irgendetwas worüber Ihre Fans erstaunt wären?

Nein. Ich denke, es ist das was sie erwarten. Aber, wie immer in solchen Stories, in denen man eine Anzahl an Charakteren in einer sehr stressigen Situation hat, ist meine "Message" die ich versuche rüberzubringen die, dass wirklich niemand in Sicherheit ist. Niemand kommt davon. Ich denke das wenn die Fans glauben, sie würden wissen wie die Dinge ausgehen, werden sie sehr überrascht sein. Lassen sie es mich so ausdrücken: nicht alle guten Menschen schaffen es.


Quelle:





   
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