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Desperation

von Stephen King

Das New Yorker Ehepaar Mary und Peter Jackson ist auf dem Highway 50 unterwegs, dem verlassensten Highway Amerikas, der durch eine trostlose und wüste Gegend führt. Mary befällt ein ungutes Gefühl in dieser Einöde, und in der Tat wird diese Fahrt zu einem nicht enden wollenden Alptraum. Das Paar wird von einem mysteriösen Polizisten angehalten, der sie in das verlassene Bergarbeiterstädtchen Desperation verschleppt. Dort werden bereits eine harmlose Familie und ein bekannter Schriftsteller festgehalten, die ein ähnliches Schicksal ereilt hat. Zwar gelingt es den Gefangenen, ihren Peiniger, bei dem es sich eindeutig um einen Psychopaten handelt, zu überlisten, aber das Horrorszenario beginnt nun erst richtig. Desperation ist völlig ausgestorben; es scheint, als hätte der über unermeßliche Kräfte verfügende Cop gründliche Arbeit geleistet. Zu allem Überdruß wimmelt es von Wölfen, Aasgeiern und Schlangen, die von einer unheimlichen Macht beseelt zu sein scheinen. Verzweiflung und Ratlosigkeit machen sich unter den Gefangenen breit, die sich von allen Seiten bedroht fühlen. Allein der gottesgläubige Sohn der Familie Carver erahnt die Ursache allen Übels. Sie liegt in einer alten, einstmals verschütteten Mine, wo TAK, eine böse Wesenheit haust, die ihre Existenz aus der Lebensenergie von Menschen nährt, und je mehr sie tötet, desto mächtiger wird sie...

Desperation erschien zeitgleich mit dem Richard Bachman Roman Regulator, womit Stephen King ein Experiment wagte. Die Grundidee beider Romane ist ähnlich, es werden die selben Leute erwähnt, und in beiden Büchern spielt TAK eine wichtige Rolle, dennoch handelt es sich um zwei Romane, die voneinander völlig unabhängig sind, so als ob zwei verschiedene Schriftsteller ein und die selbe Idee hatten und darüber schrieben.

   
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