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Salem
Von Hexen und Seefahrern


Die bereits 1626 von strenggläubigen Puritanern gegründete Hafenstadt Salem wurde durch ihre Hexenprozesse berühmt. 1692 wurden dort über 20 Menschen, zumeist Frauen, in einer Massenhysterie der Hexerei bezichtigt, verurteilt und hingerichtet. Diese Vorkommnisse wurden in mehreren Filmen und Büchern beschrieben. Am bekanntesten ist wohl "Hexenjagd" von Arthur Miller. Diese Geschichte der Stadt sieht man auch an den drei Hexenmuseen, das Witch Museum, das Witch Dungeon Museum und das Wax Museum of Witches. Aus diesem Grund ist die Stadt auch unter dem Namen "Witch City" bekannt. Heute werden die Ereignisse von damals für die Touristen nachgestellt.

witchmuseum

Neben diesen drei Museen besitzt Salem noch einige andere, die die Geschichte der Seefahrt dem Besucher näher bringen wollen.

Salem, gelegen im Bundesstaat Massachusetts, ca 30 km von Boston entfernt, besitzt eine wunderschöne Hafenanlage mit alten Kaimauern und Straßen, in denen noch alte, sehr schön anzuschauende Häuser, zumeist aus dem 19. Jahrhundert, zu bestaunen sind.

Die Stadt gelangte während der Blütezeit des Handels mit Afrika, den Westindischen Inseln, Rußland, Indien, Sumatra und China im 18. und frühen 19. Jahrhundert als großer Seehafen zu Ruhm und Reichtum. Erst kürzlich wurde Salem wegen seiner geschichtlich bedeutenden Rolle und der unvergleichlichen Architekturschätze aus dem 17. bis zum 19. Jahrhundert als anerkanntes "American-Historic-Treasure" gewürdigt.

Salem zieht alljährlich mehr als eine Million internationale Besucher an und hat eines der neuesten Besucherzentren der Region. Die Stadt erfreut sich einer der höchsten Konzentrationen historischer Sehenswürdigkeiten, Museen, Kulturaktivitäten und bietet exzellente Restaurants sowie gute Einkaufsmöglichkeiten.

Der aus Salem stammende Schriftsteller Nathaniel Hawthorne beschreibt in seinem Roman "Der scharlachrote Buchstabe" (1850) das Leben im puritanischen Salem. Auch Hawthornes Geburtshaus von 1804 steht den Besuchern zur Besichtigung offen.

Das "Office of Tourism" steht den Besuchern in der Liberty Street für ihre Fragen zur Verfügung. Auch Stadtführungen können dort gebucht werden.

   
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