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Stark, the Dark Half

von Stephen King

Die Sperlinge fliegen wieder. Schon einmal prägten sie eine Episode in Thad Beaumonts Leben: ein Kindheitstrauma. Jetzt, nachdem er ein bekannter Schriftsteller wurde, kehren sie zurück. Thad Beaumonts Karriere ist gebrochen. Nachdem seine ersten Bücher ihm zwar literarischen Ruhm, aber kein Geld einbrachten, schreibt er seit Jahren blutrünstige Bestseller - unter Pseudonym. Mit dem Vorbehalt, dass man ein Pseudonym, Träger eines erfundenen Namens und einer erdichteten Biografie, wenn es seine Schuldigkeit geleistet hat, ohne weiteres aufgeben kann. Dass es so einfach nicht ist, erfährt Thad, nachdem er sein Pseudonym George Stark (nach der etwas albernen Idee einer Pressefotografin) buchstäblich und öffentlich begraben hat, auf einem Friedhof. Anderntags findet der Friedhofswärter eine offene Grube - nicht, als habe dort jemand ein Grab ausgehoben, sondern eher, als habe sich da irgendwas oder irgendwer aus Grabestiefen ans Licht gewühlt. Kein Zweifel, wider aller Vernunft: Thad Beaumonts zweite Existenz, die dunkle Hälfte seines Schriftstellerdaseins, hat sich selbständig gemacht, verfolgbar anhand einer blutigen Spur grauenhafter Morde. George Stark wird zu einer furchtbaren Bedrohung. Und dennoch ist Stark von Thad abhängig: er kann nur Leben, solange Thad unter seinem Namen schreibt. Schreibt er nicht, so droht Stark der Zerfall, die Auflösung, das Vergessen. Es ist in der Tat eine Art von Zwillingsexistenz, die beide verbindet - und nur sie setzt Thad in die Lage, den brutalen und skrupellosen Gegner, der sein eigenes Geschöpf ist, zu bekämpfen, um ihn möglichst zu vernichten, bevor er selbst vernichtet wird.

In diesem Roman hat Stephen King seine eigenen Erfahrungen über das Schreiben unter einem Pseudonym ( Bei King war es Richard Bachman.) verarbeitet. Ursprünglich war geplant, dass auf dem Buchcover beide Namen erscheinen. Geschrieben von Stephen King und Richard Bachman.

   
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