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dollarbabies

Was ist ein DollarBaby?

Gelegentlich gibt Stephen King Filmstudenten die Möglichkeit, eine seiner Kurzgeschichten zu Studienzwecken zu verfilmen. Hierfür verkauft er ihnen die Filmrechte für den symbolischen Betrag von 1,00 $ und einer Kopie des fertigen Films. Ob dieser Film nach Fertigstellung veröffentlicht werden darf, liegt auch im alleinigen Ermessen von King.

Der mittlerweile bekannte Regisseur Frank Darabont war ein solcher Filmstudent. Er adaptierte in seiner Uni-Zeit (1983-1986) die Kurzgeschichte "The Woman in the Room" (dt. "Die Frau im Zimmer") und bekam dafür sogar eine Oscar- Nominierung in der Kategorie Bester Kurzfilm.

Wie viele dieser sogenannten "Dollar Babies" sich genau in Umlauf befinden ist nicht bekannt. Man geht aber mittlerweile (Stand 2003) von ca. 20 aus. Darunter befinden sich wahre Meisterwerke, aber auch viel "Schrott", der nicht erwähnenswert ist. In Deutschland sind einige dieser Filme auf Video erhältlich. Auf diesen Videos sind aber meistens mehrere Kurzfilme, von denen nur ein einziger etwas mit King zu tun hat. Trotzdem steht auf den Kassetten fast immer sein Name in Großbuchstaben, um die Leute zum Kaufen zu animieren. Man gerät daher leicht in Versuchung zu glauben, hierbei handelt es sich um eine reine "King Kassette". Oft ist allerdings nur ein meist schlechter 15-Minuten-Film enthalten.

Es gibt aber auch Ausnahmen. Manche dieser Werke sind wirklich sehenswert. Eine lohnenswerte Kaufkassette ist "Stephen Kings Nightmare Collection". Darauf sind die beiden Filme "Die Frau im Zimmer" (orig.: The Woman in the Room) und "Schreckgespenst" (orig.: Boogeyman) sowie ein weiterer Kurzfilm, der allerdings nichts mit King zu tun hat. Dieses Video ist aber nur noch schwer erhältlich.

   
   
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