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The Dark Tower II

DREI

von Stephen King

Text von Zenithhouse.de

Nachdem Roland aufgewacht ist, und der Mann in Schwarz nur noch als ein Haufen Knochen neben ihm lag, war er benommen. Er hatte viele Jahre geschlafen, möglicherweise Jahrhunderte, ohne das die Zeit ihm sehr viel anhaben konnte. Aber er war älter geworden. Er sitzt am Strand des westlichen Meeres und betrachtet den Sonnenuntergang. Dann übermannt ihn der Schlaf. Als er aufwacht, muss er feststellen, dass sich gewisse Monstrositäten seiner annehmen wollen. Es handelt sich um eine Art von Hummer. Monsterhummer, die in der Dämmerung aus dem Meer gekrochen sind, um Beute zu machen. Roland verliert zwei Finger seiner rechten Hand an die Hummer Außerdem infizieren ihn die Hummer mit irgend etwas. Roland wird krank. Fiebrig geht er den scheinbar endlosen Strand entlang, bis er zu einer Tür kommt, die mitten auf dem Strand steht. Über dieser seltsamen Tür steht "GEFANGENER" geschrieben. So wie es eine Tarotkarte des Mannes in Schwarz vorausgesagt hat. Roland öffnet sie und befindet sich plötzlich im Kopf eines jungen, heroinabhängigen Mannes namens Eddie Dean. Eddie steckt in Schwierigkeiten. Er bandelt mit Personen an, die man besser hätte ruhen lassen. Roland hilft Eddie, Drogen durch den Zoll zu schmuggeln, dann, nachdem er sich Medizin geholt hat, holt er ihn aus dem New York 1987 in seine Welt. Nun beschreiten sie zu zweit den mühevollen Weg entlang des Strandes bis sie auf eine zweite Tür treffen. Die Infektion fängt derweil wieder an in Rolands Körper zu wüten. "DIE HERRIN DER SCHATTEN" steht über dieser Tür geschrieben. Dort trifft Roland auf Odetta Holmes, einer schizophrenen Persönlichkeit aus New York im Jahre 1964, der beide Beine fehlen. Auch sie holt er in seine Welt. Doch ist Odetta Holmes eine nette Frau, so ist ihr zweites Ich, Detta Walker, ein Miststück, das sie beide töten will. Nun ziehen sie zu dritt über den Strand, doch die letzte Tür wartet nicht lange auf sich. "DER MÖRDER" ist sie überschrieben, und Roland gelangt durch sie in den Kopf von Jack Mort und ins New York des Jahres 1977. Jack Mort ist ernsthaft krank. Er begegnete Odetta Holmes gleich zweimal im Leben. Das erste mal warf er einen Backstein auf sie. Dies war gleichzeitig die Geburtsstunde von Detta Walker. Das zweite Mal stieß er sie vor die U-Bahn, wo sie dann ihre Beine verlor. Außerdem stieß Jack Mort auch den Jungen Jake vom Rastplatz in "Schwarz" auf die Straße und somit in den Tod. Doch zu diesem Zeitpunkt war der Mann in Schwarz in seinem Kopf, so wie Roland nun gerade in seinem Kopf ist und ihn lenkt. Roland verhindert Jakes Tod, als er sich im Kopf des Mörders befand. Doch damit schaffte der Revolvermann ein Paradoxon. Denn wenn der Junge nie gestorben ist, wie kann er ihn dann in seiner Welt getroffen haben? Jack Mort starb, als Roland ihn vor die U-Bahn laufen ließ. Also zog er Jack nicht in seine Welt, wirkte also seinem Schicksal entgegen. Doch wer will schon einen Mörder als Begleiter? Roland stützte sich auf den Irrglauben, dass er mit Odetta / Detta zwei gezogen hat. Doch durch die Liebe von Eddie verschmolzen Detta Walker und Odetta Holmes zu einer Person, nämlich: Susannah Dean. Also steht der Dritte noch aus! Das Buch endet damit, dass das Trio den großen Wald erreicht. Doch Roland geht es gar nicht gut. Zwar hat er die Infektion überstanden, doch zerreißt ihn das Wissen um einen Jungen, den es irgendwie dann doch nicht gegeben hat. Denn der Junge ist einerseits ein Stück mit ihm des Weges gegangen, aber andererseits auch nicht. Denn wenn er nie gestorben ist, was Roland ja verhinderte, kann er auch nie den Revolvermann getroffen haben. Es zerreißt Roland und den Jungen Jake gleichermaßen.

   
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